Aktuelle Tscherwonez Goldmünze Preise
| Gewicht | Händler | Preis | |
|---|---|---|---|
| 7,74 g | Silbertresor - Faller Edelmetalle | 975,00 EUR |
| Gewicht | Händler | Ankaufspreis | |
|---|---|---|---|
| 7,74 g | Auragentum.de | ca. 913,50 EUR |
Preise ohne Gewähr bereitgestellt von GOLD.DE
| Land | Russland (Sowjetunion) |
| Standard-Stückelungen | 7,74 g |
| Währung | 10 Rubel |
| Feinheit | 900 |
| Karat | 22 |
| Legierungsanteil | Kupfer |
| Prägestätte | Moskau; Leningrad (St. Petersburg) |
| Sonderausgaben | PP/Proof |
| Weitere Metalle | - |
| MwSt. | - |
| Gewicht | Händler | Preis | |
|---|---|---|---|
| 7,74 g | Silbertresor - Faller Edelmetalle | 975,00 EUR |
| Gewicht | Händler | Ankaufspreis | |
|---|---|---|---|
| 7,74 g | Auragentum.de | ca. 913,50 EUR |
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Anleger auf der Suche nach Abwechslung im eigenen Depot kaufen mit dem Tscherwonetz (auch „Tscherwonez“) eine Goldmünze, die nicht jeder hat. Es handelt sich um eine russische beziehungsweise sowjetische Prägung, die von 1923 bis 1925 und dann als offizielle Nachprägung von 1975 bis 1982 erschienen ist.
Das ungewöhnliche Design mit einem kraftstrotzenden Bauern im Vordergrund und rauchenden Schornsteinen im Hintergrund unterscheidet sich sehr deutlich von anderen Münzen des frühen 20. Jahrhunderts, die meist Monarchen zeigen.
Für die Prägung der Goldmünze Tscherwonetz war die Leningrader Münze zuständig. Leningrad war in sowjetischer Zeit der Name von St. Petersburg. Gegründet wurde die Münzprägeanstalt im Jahr 1724 von Peter dem Großen, einem der bedeutendsten Zaren der russischen Geschichte.
Heute gehört die Prägestätte zu den ältesten aktiven Produktionsbetrieben in Russland. Sie operiert wieder als Münze Sankt Petersburg unter dem Dach der staatlichen Goznak, die das Monopol der russischen Münzprägung innehat.
Die Auflagen der Originale waren so gering, dass überlebende Münzen heute mit bedeutenden Preisaufschlägen gehandelt werden. Exemplare von 1925, bei denen es sich um Testprägungen handelte, befinden sich im Besitz russischer Museen. Bei den meisten erschwinglichen Angeboten handelt es sich meist um Nachprägungen.
Der Tscherwonetz hat ein Feingewicht von 7,742 g, was der Einheit 1/4 oz (7,776 g) bis auf einige hundertstel Gramm nahekommt. Im Vergleich etwa mit einem Krügerrand 1/4 oz oder einem Maple Leaf 1/4 oz bieten die modernen Bullionmünzen das geringere Aufgeld. Auch andere historische Goldmünzen mit ähnlichem Gewicht aus westeuropäischen Ländern sind oft günstiger.
Wer einfach preiswerte Goldmünzen sucht, findet also leicht attraktivere Angebote. Der Reiz der Prägung liegt eher in ihrem ungewöhnlichen Charakter. Wer hat schon eine echte sowjetische Goldmünze im Depot? Wenn das Aufgeld der Nachprägungen auf den Goldpreis auch etwas höher ist, so liegt es doch deutlich unter dem Niveau, das für viele moderne Sammlermünzen aus Gold üblich ist.
| Bezeichnung | Nominal | Feinheit | Feingewicht | Raugewicht | Durchmesser |
|---|---|---|---|---|---|
| Tscherwonez | 10 Rubel | 900/1000 | 7,74 g | 8,60 g | 22,50 mm |
Das Wort „chervony“ (червонный) bedeutet etwa „Der Rötliche“. Ursprünglich war es in Russland eine Bezeichnung für hochwertige ausländische Goldmünzen, insbesondere für Dukaten. Der Begriff bezog sich auf den rotgoldenen Glanz, der viele Goldmünzen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aufgrund des enthaltenen Kupfers auszeichnet. Auch der Tscherwonetz wurde aus einer Gold‑Kupfer‑Legierung mit der damals üblichen Feinheit von 900 gefertigt.
Das Kupfer erhöht die Kratzfestigkeit der Münzen bis heute. Beim Umgang mit einem Tscherwonetz sollte man zwar behutsam sein, doch die Empfindlichkeit ist eindeutig geringer als bei modernen und relativ weichen Feingoldmünzen ohne Kupferanteil. Für die Aufbewahrung können Münztaschen verwendet werden, in denen der Tscherwonetz üblicherweise verschickt wird.
Die Nachprägungen des Tscherwonetz aus den 70er- und 80er-Jahren werden nicht oft gefälscht. Wenn Fälschungen vorkommen, dann handelt es sich meist um den Versuch, ahnungslosen Käufern vermeintlich wertvolle und teure Originale unterzujubeln. Durch den Kauf der Münzen bei einem seriösen Edelmetallhändler ist der Käufer ohnehin sehr gut vor Fake Coins geschützt.
Beim Kauf von nachgeprägten Exemplaren entfällt die Mehrwertsteuer, wenn die Münzen zu einem Preis angeboten werden, der 180 % des Goldwerts nicht unterschreitet. Das ist fast immer der Fall.
Wer die Goldmünzen mit Gewinn verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuern. Nur beim Kauf und Verkauf innerhalb eines Jahres und gleichzeitigem Überschreiten der zum Zeitpunkt des Verkaufs gültigen Freigrenze können Gewinnsteuern anfallen.
Hinweis: Diese Angaben dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Anlageberatung oder eine andere fachlich qualifizierte Stelle.
Der Tscherwonetz ist eine gute Wahl für Anleger, die eine ungewöhnliche Goldmünze im eigenen Depot haben möchten. Die Prägung ist etwas teurer als moderne Bullionmünzen mit vergleichbarem Goldgewicht, erreicht aber nicht das hohe Preisniveau vieler Sammlermünzen aus Gold.
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