Warum investieren? Gold Eigenschaften & Geschichte

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Geschichte des Goldes

Gold wird bereits seit der Kupferzeit gewonnen. Schon früh schätzten Menschen das Edelmetall aufgrund seiner vergleichsweise niedrigen Schmelztemperatur und guten Legierbarkeit mit anderen Metallen. Zu den ältesten bekannten Goldfunden zählt das Gräberfeld von Warna in Bulgarien. Dort wurden rund 3.000 goldene Grabbeigaben entdeckt, die auf die Zeit von 4.600 bis 4.300 v. Chr. datiert werden. Ein weiterer bedeutender Fund ist die Himmelsscheibe von Nebra, eine rund 3.700 bis 4.100 Jahre alte Bronzeplatte mit Goldapplikationen, die nahe Nebra in Sachsen-Anhalt entdeckt wurde.

Lydischer Goldstater aus der Zeit von König Kroisos

Sie zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden der Bronzezeit und gilt als die älteste bekannte Himmelsdarstellung weltweit. Auch die Sumerer in Süd-Mesopotamien und die alten Ägypter nutzten Gold und fertigten daraus kunstvolle Objekte. Auch in Süd- und Mittelamerika wurde Gold schon früh geschätzt und kunstvoll verarbeitet. Die Mochicas in Peru beherrschten bereits zu Beginn des 1. Jahrhunderts die Legierungsbildung und Vergoldung. Mit diesem Wissen fertigten sie goldene Objekte, die teils mehrere Kilogramm wogen.

Antike Goldmünzen & Solidus

Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde Gold erstmals systematisch als Münzmetall verwendet. Der lydische König Kroisos ließ die ersten einheitlichen Goldmünzen prägen. Dieses Prinzip prägt das Geldwesen bis heute: Eine zentrale Autorität stellt Münzen aus Edelmetall mit festem Gewicht und definiertem Tauschwert her. Außerhalb ihres Währungsraums wurden diese Münzen wie kleine Barren zum jeweiligen Tageskurs gehandelt. Etwa 216 v. Chr. begannen die Römer mit der Prägung eigener Goldmünzen. Die Bezeichnungen Stater und Halbstater wurden von den Griechen übernommen. In der Kaiserzeit entwickelte sich der Aureus schließlich zur wichtigsten Kurantmünze des Römischen Reiches. In einer Münzreform legte Kaiser Augustus fest, dass der Aureus mit einem Gewicht von 8,19 Gramm das höchste Nominal darstellen sollte. Dieser Status blieb bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. erhalten.

Mit der Zeit reduzierten jedoch römische Kaiser – beginnend mit Nero – sowohl das Gewicht als auch den Feingehalt des Aureus. So wog der Aureus unter Kaiser Gallienus im 3. Jahrhundert n. Chr. nur noch 6,12 Gramm. Im Jahr 309 n. Chr. führte Kaiser Konstantin schließlich den Solidus als Nachfolger des Aureus ein. Der neue Solidus wog 4,5 Gramm. Im Umtauschverhältnis bedeutete das: Fünf Aurei entsprachen sechs Solidi. Der Solidus erfreute sich großer Beliebtheit und wurde zur Leitwährung im Mittelmeerraum. Über ein Jahrtausend lang blieb er im Umlauf – bis ins 12. Jahrhundert war der Solidus die Leitwährung Europas und des Mittelmeerraums.

Mittelalter bis Deutsches Kaiserreich

Im europäischen Mittelalter dominierte Silber als Münzmetall. Die großen Silbervorkommen nördlich der Alpen standen im Kontrast zu dem Gold, das nur durch Fernhandel erhältlich war. Um 792 führte Karl der Große eine einheitliche Silberwährung ein und ersetzte damit das bis dahin gebräuchliche bimetallische System. Das sogenannte karolingische Münzsystem erhob den Pfennig (Denar) zur Leitwährung des Mittelalters. Durch die Kreuzzüge und den zunehmenden Fernhandel gewann Gold auch in der europäischen Münzprägung wieder an Bedeutung. 

Europäische Händler tauschten in Nordafrika Silber günstig gegen Gold aus der Region Bambouk im heutigen Mali. Im Jahr 1252 führte die Handelsstadt Florenz mit dem Fiorino d’Oro, auch Florentiner Gulden genannt, eine eigene Goldmünze ein. 1284 folgte Venedig mit dem Ducato (Dukat), der denselben Münzfuß verwendete. Lübeck war 1340 die erste Stadt im deutschsprachigen Raum, die mit Genehmigung durch Kaiser Ludwig den Bayern Goldgulden nach Florentiner Vorbild prägte. Im weiteren Verlauf setzte sich der Dukat gegenüber dem Goldgulden durch. 1559 wurde der Dukat zur offiziellen Reichsmünze erhoben. 1857 hob der Deutsche Zollverein die Goldmünzenprägung auf seinem Gebiet auf. Mit der Einführung des reinen Goldstandards im 19. Jahrhundert begann die Blütezeit von Gold als Zahlungsmittel.

Nach der Reichsgründung im Jahr 1871 führte das Deutsche Kaiserreich eine einheitliche Währung ein: die Mark. Die 10- und 20-Mark-Stücke bestanden aus 900er Gold und dienten als klassische Kurantmünzen. Die Reichsbank war gesetzlich verpflichtet, Banknoten gegen Gold einzulösen. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs setzte die Reichsbank die Einlösungspflicht zunächst aus und schaffte den Goldstandard 1918 endgültig ab. Zur Kriegsfinanzierung rief der deutsche Staat die Bevölkerung dazu auf, ihr gehortetes Gold gegen Ersatzobjekte einzutauschen. Unter dem patriotischen Motto „Gold gab ich für Eisen” tauschten viele Bürger ihre Edelmetalle gegen eiserne Schmuckstücke oder Gedenkmedaillen.

10 Mark Goldmünze Wilhelm I.

Internationale Goldwährung bis 1973

Auch andere Staaten führten im 19. Jahrhundert den Goldstandard ein und stützten ihre Währungen zunehmend auf das Edelmetall. Im Britischen Weltreich zahlte man mit dem Sovereign, während die USA die Eagle-Goldmünzen einführten. 1865 entstand mit der Lateinischen Münzunion eine europäische Währungsunion, die von Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz gegründet wurde. Die Union beruhte zunächst auf einem Gold-Silber-Standard und ab 1885 ausschließlich auf Gold.

Vreneli Goldmünze 20 Franken

Die bekannteste Prägung aus dieser Zeit ist das 20-Franken-Vreneli, eine bis heute geschätzte Goldmünze. Zahlreiche Länder Europas (unter anderem Griechenland) traten der Münzunion bei, andere wie Rumänien oder Spanien übernahmen die Standards, ohne offiziell Mitglied zu sein. Die Belastungen des Ersten Weltkriegs führten schließlich zum Zusammenbruch des goldgedeckten Währungssystems – einzig die Schweiz hielt daran fest. Der Vertrag wurde schrittweise aufgehoben und die Lateinische Münzunion bestand faktisch nicht mehr. Am 1. Januar 1927 erklärte die Schweiz als letztes Mitgliedsland die Umlaufmünzen der Union für ungültig.

Nach dem Ersten Weltkrieg führten viele Staaten die Goldeinlösung ihrer Notenbanken wieder ein. Doch der Goldstandard funktionierte nicht mehr wie vor dem Krieg: Wirtschaftliche Ungleichgewichte störten das System. Außenhandelsungleichgewichte führten zu Kapitalabflüssen aus Ländern mit Defiziten, wodurch die Goldreserven und Devisen schrumpften. Die USA kompensierten diese Defizite eine Zeit lang durch großzügige Kreditvergaben.

Ende der 1920er Jahre verschärften die USA und Frankreich jedoch ihre Geldpolitik, um die eigene Konjunktur abzukühlen. Das führte zu weiterem Goldabfluss aus Europa und Südamerika und untergrub das Vertrauen in den dortigen Goldstandard. Viele betroffene Länder mussten die US-Zinspolitik übertreffen und zugleich drastisch sparen, was zu einer weltweiten Verknappung der Geldmenge führte. Im Jahr 1933 beendeten die USA unter Präsident Roosevelt die Goldbindung, um der Deflation entgegenzuwirken. Die Goldkonvertibilität des US-Dollars wurde ausgesetzt und privater Goldbesitz über 100 US-Dollar war fortan verboten. Innerhalb von 14 Tagen mussten US-Bürger ihr Gold zum Fixkurs von 35 US-Dollar je Feinunze bei staatlichen Stellen abliefern. Diese Maßnahme hatte internationale Folgen: Auch Kanada, Kuba, Argentinien, die Philippinen und zahlreiche mittelamerikanische Staaten verließen daraufhin den Goldstandard.

Bretton-Woods, Aufhebung der Goldbindung, moderne Goldanlage

Nach dem Zweiten Weltkrieg einigten sich 44 Länder, darunter die USA, Großbritannien und Deutschland, auf ein internationales Währungssystem mit festen Wechselkursen: das Bretton-Woods-System. Zentraler Anker des Systems war der US-Dollar, dessen Kurs gegenüber anderen Währungen festgelegt war. Die teilnehmenden Staaten fixierten zudem den Wert einer Feinunze Gold auf 35 US-Dollar. Die US-Notenbank (Fed) garantierte, Gold zum festgelegten Kurs unbegrenzt zu kaufen oder zu verkaufen, um die Goldparität zu sichern.

Die Mitgliedsstaaten mussten ihre Wechselkurse durch Marktinterventionen innerhalb einer Bandbreite von ±1 % halten. Mit dem wachsenden Welthandel stieg der Bedarf an Dollarreserven, die nur über Leistungsbilanz-Überschüsse mit den USA zu erhalten waren. In der Folge sammelten sich weltweit große Dollarbestände an, die die US-Goldreserven bei Weitem überstiegen. Die USA konnten die Goldeinlösung de facto nicht mehr garantieren, wodurch das Vertrauen in den Dollar zunehmend ins Wanken geriet. Im Jahr 1971 beendete US-Präsident Richard Nixon die formale Goldbindung des US-Dollars, wodurch das Bretton-Woods-System Geschichte wurde. 1973 wurde das System schließlich offiziell aufgehoben und in den meisten Ländern wurden die Wechselkurse freigegeben.

Bereits im Jahr 1967 brachte Südafrika mit dem Krügerrand die erste moderne Goldanlagemünze heraus. Der Krügerrand steht symbolisch für die neue Rolle von Gold als Anlageform. Gold wurde zunehmend als Wertspeicher und Absicherung gegen wirtschaftliche und geopolitische Krisen genutzt. Als Kurantmünzmetall verlor Gold jedoch seit dem Ersten Weltkrieg an Bedeutung. Heute bestehen Umlaufmünzen aus unedlen Metallen wie Kupfer oder Nickel. Landeswährungen sind nicht mehr goldgedeckt und Zentralbanken unterliegen keiner Umtauschpflicht.

Krügerrand 1 Unze

Der Erfolg des Krügerrands inspirierte weitere Länder zur Herausgabe eigener Gold-Anlagemünzen. 1979 führte Kanada den „Maple Leaf” ein, 1986 folgten die USA mit dem „American Gold Eagle”. Beide Münzen überzeugen durch hohe Feinheit und weltweite Handelbarkeit. Ihre Stückelungen basieren auf der Feinunze, dem globalen Standardgewicht im Goldhandel. Neben Münzen stehen heute auch Goldbarren als Investitionsmöglichkeit für Privatpersonen zur Verfügung. Sowohl Münzen als auch Barren werden nahe dem aktuellen Goldkurs gehandelt – Anleger investieren somit direkt in den reinen Metallwert.

Eigenschaften von Gold

Das chemische Symbol von Gold lautet Au – abgeleitet vom lateinischen Namen Aurum. Gold ist bekannt für seine charakteristische gelbe Farbe und den dauerhaft glänzenden Oberflächeneffekt. Wie Silber zählt es zu den sogenannten Edelmetallen.

Physikalische Eigenschaften von Gold:

  • Schmelzpunkt: 1.064,18 °C
  • Siedepunkt: 2.970 °C
  • Dichte: 19,32 g/cm³

Verwendung von Gold

Gold ist korrosionsbeständig und lässt sich mechanisch leicht verarbeiten – dank seiner Weichheit und hohen Dehnbarkeit. Selbst starke Säuren wie Schwefel-, Salz- oder Salpetersäure greifen Gold nicht an. Nur Königswasser oder Selensäure sind in der Lage, es aufzulösen.Der Name Königswasser verweist auf diese Eigenschaft – die Fähigkeit, das „königliche Metall“ Gold zu lösen.

Standard-Goldbarren 12 kg

Obwohl Gold auch industriell genutzt wird, entfällt der größte Teil der physischen Goldnachfrage traditionell auf die Schmuckherstellung. Seit der Finanzkrise 2008 verzeichnete insbesondere die Nachfrage nach Goldmünzen und Barren einen starken Anstieg, mit einem Höhepunkt im Jahr 2013. Seit 2010 treten zahlreiche Zentralbanken weltweit als Nettokäufer am Goldmarkt auf – ein Signal für das gestiegene Vertrauen in das Edelmetall.

In der Elektroindustrie findet Gold Anwendung in Leiterplatten, Schaltkontakten sowie Steckverbindern – insbesondere in hochwertigen Komponenten. Kontaktflächen und Steckverbindungen werden oft hauchdünn vergoldet – Fachleute sprechen von einer „Hauchvergoldung“. Gold überzeugt durch seine gute Verarbeitbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und Lötbarkeit – ideal für langlebige elektronische Komponenten.

In der Zahnmedizin ist Gold seit Langem ein bewährtes Material – vor allem in der Prothetik. Dort dient das Edelmetall als Füll- oder Ersatzmaterial – etwa für Goldkronen oder Inlays.

Weltweite Goldnachfrage in Tonnen

2019 2020 2021 2022 2023 2024
4.886 t 4.740 t 4.703 t 4.755 t 4.945 t 4.974 t
Quelle: World Gold Council

Goldlegierungen

Sowohl bei der Münzprägung als auch bei Schmuck ist es üblich, Gold mit anderen Metallen zu legieren. Dies kann mehrere Gründe haben: Einerseits ist Gold ein sehr weiches und dehnbares Metall. Durch das Legieren erreichen Münz- oder Schmuckproduzenten eine höhere Härte und Festigkeit. Andererseits nimmt Gold auf diese Weise neue Farben an, je nachdem, welches Metall beigemischt wird.

Zu den gängigsten Goldlegierungen zählen Rotgold, Weißgold und Gelbgold. Rotgold entsteht durch die Verbindung von Gold mit Kupfer. Weißgold gibt es in zwei Formen: entweder als Gold-Nickel- oder als Gold-Palladium-Verbindung. Gelbgold ähnelt farblich Feingold. Da reines Gold für die Schmuckherstellung zu weich ist, wird dem Edelmetall Silber und Kupfer hinzugefügt. Dabei gleicht das Silber die rötliche Farbe des Kupfers aus. Überwiegt der Silberzusatz, entsteht ein hellgelber Farbton, während das Gold gelborange wird, wenn Kupfer dominiert.

Goldgehalt der Erde und Goldvorkommen

In einer Tonne Erdmasse sind durchschnittlich 4 bis 5 Milligramm Gold enthalten. Damit ist Gold rund 15-mal seltener als Silber. Die gesamten Goldvorkommen in der Erdkruste werden auf etwa 25 Milliarden Tonnen geschätzt. Die Konzentration des Edelmetalls variiert jedoch je nach Region erheblich. Oft ist sie zu niedrig, um einen rentablen Abbau zu gewährleisten.

Der World Gold Council schätzt die bislang auf der Erde geförderte Goldmenge auf 216.265 Tonnen. Die Gesamtgoldversorgung, einschließlich Recycling, stieg 2024 um 1 % auf 4.974 Tonnen und erreichte damit den höchsten Stand in der 30-jährigen Datenerfassung des World Gold Council.

Goldminen und Goldabbau

In einer Tonne Erdmasse sind durchschnittlich 4 bis 5 Milligramm Gold enthalten. Damit ist Gold rund 15-mal seltener als Silber. Die gesamten Goldvorkommen in der Erdkruste werden auf etwa 25 Milliarden Tonnen geschätzt. Die Konzentration des Edelmetalls variiert jedoch je nach Region erheblich. Oft ist sie zu niedrig, um einen rentablen Abbau zu gewährleisten.

Der World Gold Council schätzt die bislang auf der Erde geförderte Goldmenge auf 216.265 Tonnen. Die Gesamtgoldversorgung, einschließlich Recycling, stieg 2024 um 1 % auf 4.974 Tonnen und erreichte damit den höchsten Stand in der 30-jährigen Datenerfassung des World Gold Council.

Goldtagebau in Nevada, USA

Anders als die meisten Metalle kommt Gold in der Natur überwiegend gediegen vor, d. h. als reines chemisches Element. Es wird nicht durch Reduktion aus Erzen gewonnen, sondern mechanisch aus dem Gestein gelöst. Da Gold als sehr reaktionsträge gilt, kommen hierbei spezielle Verfahren zum Einsatz, wie das seit der Antike bekannte Amalgamverfahren oder die Cyanidlaugung. Letztere Methode wird seit Ende des 19. Jahrhunderts zum Abbau größerer Vorkommen verwendet.

Gold ohne Lupe in der freien Natur zu finden, ist sehr schwer. Goldnuggets und Goldstaub gelten als Raritäten; Goldnuggets mit einem Gewicht von mehr als einer Feinunze sind seltener als ein fünfkarätiger Diamant. Das größte bekannte Goldnugget wurde 1869 in Australien gefunden. Der als „Welcome Stranger“ bekannte Fund wog 2.284 Feinunzen (ca. 71 Kilogramm).

Die größte Goldlagerstätte der Welt ist das Witwatersrand-Goldfeld in Südafrika. Bis heute wurden dort mehr als 40.000 Tonnen Gold abgebaut. Die Vorkommen dieser Lagerstätte liegen noch bei mehreren zehntausend Tonnen – allerdings in erheblicher Tiefe. Die drei tiefsten Goldminen der Welt liegen alle in Südafrika: die „Mponeng Gold Mine“ mit einer Tiefe von bis zu 4 Kilometern, die „TauTona Goldmine“, ebenfalls bis zu 4 Kilometer tief, und die „Savuka Gold Mine“, deren Stollen bis zu 3,7 Kilometer tief unter die Erde führen.

Nationale Fördermengen 2023 in Tonnen

LandFördermenge in Tonnen
China 378,2 t
Russland 321,8 t
Australien 293,8 t
Kanada 191,9 t
USA 135,1 t
Ghana 162,8 t
Indonesien 132,5 t
Peru 128,8 t
Mexiko 126,6 t
Usbekistan 119,6 t
Quelle: BNF.de – Top 10 der goldproduzierenden Länder

Die größten Goldproduzenten weltweit (Stand: 2023)

  1. Newmont Corporation (USA)

    Die Newmont Corporation bleibt mit einer Goldproduktion von 6,9 Millionen Unzen im Jahr 2023 der weltweit größte Goldproduzent. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Übernahme von Newcrest Mining zurückzuführen, die das Produktionsvolumen erheblich erhöht hat. Newmont betreibt Minen in Nordamerika, Südamerika, Australien und Afrika.

  2. Barrick Gold Corporation (Kanada)

    Barrick Gold produzierte im Jahr 2023 insgesamt 4,05 Millionen Unzen Gold. Die Hauptbetriebsstätten befinden sich in den USA (Nevada Gold Mines, ein Joint Venture mit Newmont), Tansania (North Mara, Bulyanhulu) und Papua-Neuguinea (Porgera).

  3. AngloGold Ashanti (Südafrika)

    AngloGold Ashanti förderte im Jahr 2023 etwa 2,593 Millionen Unzen Gold. Das Unternehmen betreibt Minen in Afrika (Ghana, Tansania, Guinea), Australien und Südamerika. Die Produktion ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, was auf betriebliche Herausforderungen in einigen Minen zurückzuführen ist.