Palladiumkurs Aktuell in Euro

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Aktueller Palladiumkurs in Euro (Spot)

  • 1 Gramm Palladium20,41 €
  • 1 Feinunze Palladium (31,103 g)
    634,94
  • 1000 Gramm = 1 kg Palladium20.414,11 €
  • Tageshoch 1 Feinunze636,70 €
  • Tagestief 1 Feinunze633,50 €
  • Tagesperformance in %0,0%

Palladiumkurs in Euro physisch

Der hier abgebildete Palladiumkurs wird auf Basis der auf Goldpreis.de
enthaltenen Angebote ermittelt. Dieser weicht vom Spotpreis ab.

1 Feinunze Palladium (31,103 g)
günstigster
782,50 €
höchster
1.122,17 €
Durchschnitt
836,33 €
Aufpreis auf Spot in %
31,72%

1000 Gramm = 1 kg Palladium
günstigster
24.697,03 €
höchster
26.011,00 €
Durchschnitt
25.459,96 €
Aufpreis auf Spot in %
24,72%

 

Aktueller Palladiumkurs andere Währungen (Spot)

Daten vom 30.09 02:20 Uhr / MEZ (UTC+1 / GMT+1)

Währung 1 Gramm Palladium 1 Feinunze Palladium (31,103 g) 1000 Gramm = 1 kg Palladium
AUD - Australischer Dollar
Australian Dollar / A$
30,02 AUD 933,64 AUD 30.017,68 AUD
BRL - Brasilianischer Real
Brazilian Real / R$
74,49 BRL 2.316,72 BRL 74.485,42 BRL
CAD - Kanadischer Dollar
Canadian Dollar / $
30,12 CAD 936,85 CAD 30.120,89 CAD
CHF - Schweizer Franken
Swiss Franc / Fr.
22,12 CHF 688,01 CHF 22.120,37 CHF
CNY - Chinesischer Renminbi
Chinese Renminbi Yuan / ¥
152,65 CNY 4.747,99 CNY 152.653,76 CNY
EUR - Euro
Euro / €
20,41 EUR 634,94 EUR 20.414,11 EUR
GBP - Britisches Pfund (Pfund Sterling)
British Pound / £
17,68 GBP 549,88 GBP 17.679,32 GBP
INR - Indische Rupie
Indian Rupee / ₹
1.531,29 INR 47.627,65 INR 1.531.287,98 INR
JPY - Japanischer Yen
Japanese Yen / ¥
2.315,12 JPY 72.007,04 JPY 2.315.115,58 JPY
MXN - Mexikanischer Peso
Mexican Peso / $
448,05 MXN 13.935,65 MXN 448.048,42 MXN
RUB - Russischer Rubel
Russian Rouble / RUB
1.445,36 RUB 44.955,03 RUB 1.445.359,93 RUB
USD - US-Dollar
United States Dollar / $
22,89 USD 712,00 USD 22.891,68 USD
ZAR - Südafrikanischer Rand
South African Rand / R
318,81 ZAR 9.916,00 ZAR 318.811,69 ZAR
 

Palladiumkurs Top Angebote 1 Unze Palladium

Händlerangebot* Aufpreis auf Spot Privatangebot Aufpreis auf Spot
Maple Leaf - 31,10 g - 1 oz Maple Leaf - 1 oz 798,49 € 25,8%
Cook Islands - 31,10 g - 1 oz Cook Islands - 1 oz 815,22 € 28,4%
Australian Emu - 31,10 g - 1 oz Australian Emu - 1 oz
China Panda - 31,10 g - 1 oz China Panda - 1 oz
Palladiumbarren - 31,10 g - 1 oz Palladiumbarren - 1 oz 782,50 € 23,2%
* inkl. Mwst von 19% bei Münzen und Barren
 

Palladiumpreis - Die historische Entwicklung

Mit der Entdeckung durch William Hyde Wollaston im Jahre 1803 wurde auch der Palladiumpreis begründet. Noch im selben Jahr wird Palladium als 4. Edelmetall bekanntgegeben und mit 480 Schilling pro Feinunze bewertet. Gefunden wurde Palladium eher zufällig, das Material blieb übrig, als Platin mit Königswasser gelöst wurde. Den Namen hat es einem zuvor entdeckten Asteroiden namens Pallas zu verdanken. Nachdem die besonderen Eigenschaften und begrenzten Ressourcen bekannt geworden sind, stieg der Palladiumpreis sofort an. Palladium war bis 1890 das teuerste Platinmetall. Ungefähr 20 Mal höher lag der Palladiumpreis hier gegenüber dem Goldpreis. Zur Zeit des ersten Weltkrieges, wurde Palladium als Ersatz für Platin verwendet. Da der Palladiumpreis damals höher war, wurde das Metall mit Gold legiert. In der nachfolgenden Zeit näherte sich der Palladiumpreis dem des Platins immer mehr an. Neue Palladiumvorkommen wurden in Südafrika entdeckt, die vom Volumen her, dem des Platinvorkommens entsprachen. Ab 1919 begann daher der Palladiumpreis zu fallen und halbierte sich bis 1923 gegenüber dem Platinpreis. Nachdem die Abbaumenge von Palladium im Laufe der nächsten Jahre, doch nicht ganz den Erwartungen entsprach, pegelte sich der Palladiumpreis bis 1945 ungefähr auf ein Drittel von Platin ein. Die bevorzugte Verwendung von Palladium zeigte sich in der Zahn- und Schmuckindustrie dieser Zeit, der 2. Weltkrieg verschob jedoch die Nutzungsanteile und wirkte erniedrigend auf den Palladiumpreis. Auch brachte die Sowjetunion große Fördermengen auf den Markt, so dass nach fast 100 Jahren, das ehemals teuerste Platinmetall, zum billigsten geworden ist. Zwischen den 70er und 80er Jahren erlebte die Finanzwelt größte Verunsicherungen, begründet durch Ölkrise, US-Staatsverschuldungen, Geldmengenerweiterung, schwache Konjunktur und anderen Faktoren erhöhten sich die Investitionen in Sachwerte. Der Palladiumpreis stieg um das Neunfache. Danach gab es immer wieder extrem starke Schwankungen, hinsichtlich des Preises und daran hat sich bis heute nichts geändert.

 

Was bestimmt den Palladiumpreis?

Marktrelevante Daten, wie Angebot und Nachfrage nach Palladium sind sehr unterschiedlich und bestimmen den Palladiumpreis. In diesem noch relativ jungen Finanzmarkt sind die Preisentwicklungen äußerst volatil, das heißt, der Palladiumpreis schwankt innerhalb kürzester Zeiträume sehr stark. Da Palladium in US-Dollar gehandelt wird, ist auch die Entwicklung des Dollarkurses einflussnehmend auf den aktuellen Palladiumpreis. Auf dem Palladiummarkt gibt es deutlich weniger Angebot und Nachfrage, hinsichtlich der physischen Anlage oder bei Zertifikaten, als beispielsweise bei den anderen Edelmetallen, wie Gold, Silber oder Platin. Diese geringe Liquidität führt zu höheren Handelsspannen beim Münzhandel und an der Rohstoffbörse. Das ist für eine kurzfristige Investition eher negativ, nur langfristig bietet sich ein Vorteil, der darin besteht, dass es weniger Spekulanten auf dem Markt gibt, die den Palladiumpreis beeinflussen können. Vorsicht ist dennoch geboten, in diesem kleinem Markt, wirkt sich eine größere Kapitalbewegung in Form von Kauf oder Verkauf, sprunghaft auf den Palladiumpreis aus. Ein weiterer preisbestimmender Faktor ist neben den Anlegern, die Industrienachfrage. Palladium ist ein Industriemetall und wird in der Katalysatortechnik, in der Schmuckindustrie, Medizintechnik, Elektroindustrie und vielen anderen Bereichen verwendet und nachgefragt. Ergo, auch die aktuelle Wirtschaftslage spiegelt sich im Palladiumpreis wider.

 

Jüngste Entwicklung und Anlagemöglichkeiten

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts war die Verwendung von Palladium in Fahrzeugkatalysatoren zur Abgasreinigung vorgesehen. Da die Automobilindustrie einen großen Wirtschaftsfaktor darstellt, kam es zu einer starken Nachfrage nach Palladium. Panikkäufe, die sich auf Versorgungsengpässe stützten, verursachten einen Palladiumpreis von 1090 US-Dollar pro Feinunze am 26. Januar 2001 und damit das Allzeithoch. Das war der Automobilindustrie dann doch zu teuer und ersetzte Palladium immer mehr durch andere Metalle, z.B. Platin. Die Folge: die fleißig gesammelten Palladiumvorräte wurden wieder verkauft und der Palladiumpreis fiel bis zum 17. April 2003 auf 145 US-Dollar, während Platin hier mit 1588 US-Dollar gehandelt wurde. Mit Beginn der Rohstoffhausse konnte sich der Palladiumpreis zwar etwas erholen, doch mit der Finanzkrise 2007, als alle Anlageklassen Verluste zu verzeichnen hatten, kam es beim Palladiumpreis zum Tiefststand von 161 US-Dollar. Von da an ist die Entwicklung sprunghaft und kaum vorhersehbar. Dennoch bietet Palladium dem modernen Anleger Perspektiven und Möglichkeiten. Da die Finanzkrise längst nicht ausgestanden ist und die Papierwährungen immer mehr an Wert verlieren, ist die Investition in Sachwerte eine Möglichkeit sein Vermögen vor Verlust zu schützen. Neben Gold, Silber und Platin, bietet sich die Möglichkeit mit dem Kauf von Palladiumbarren, Palladiummünzen oder Zertifikaten, das eigene Portfolio zu erweitern. Eine breite Streuung des Vermögens ist empfohlen um mehrere Möglichkeiten zu haben, auf den Markt zu reagieren, zudem ist der aktuelle Palladiumpreis günstig.