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Sonderausstellung in Chemnitz zum Thema Geld

Stand: 18.08.2016

Eingang der Ausstellung GELDGold ist Geld – diese Aussage ist für Goldanleger und für viele auf Sicherheit bedachte Sparer unstrittig. Doch wie ist Geld zu dem geworden, was es heute ist? Dieser Frage widmet sich die Sonderausstellung GELD im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz, kurz „smac“ genannt.

Nach Angaben des Museums zeigt die Ausstellung verschiedene Formen von Geld, darunter eine Reihe von Superlativen. Neben kleinen und großen, alten und neuen Geldformen erinnert sie an einige Katastrophen, in denen Geld die Hauptrolle spielte. Die Sonderausstellung blickt darüber hinaus nach vorn und stellt die Frage: Hat Geld eine Zukunft?

 

Rundgang mit vier Hauptthemen

Die Kuratoren haben das Thema Geld in vier Bereiche unterteilt. Das erste Hauptthema, „Formen des Geldes“, beleuchtet die wirtschaftswissenschaftliche Definition, wonach Geld ist, was Geldfunktionen erfüllt. Den Besucher erwarten hier Exponate wie das schwere Steinringgeld der Insel Yap, eine sorbische Münzkette einer Braut, das älteste deutsche Papiergeld oder einen Geldautomaten aus der ehemaligen DDR.

Der zweite Bereich thematisiert die Frage „Was machen wir mit Geld? Und was macht Geld mit uns?“. Besucher sehen hier u. a. ein Römisches Relief eines Grabpfeilers mit Darstellung einer Pachtzahlung, eine gefälschte 5-Pfund-Note und Seriennummernstempel der „Operation Bernhard“ und eine Reichsbanknote von 1923 mit dem Nennwert von einer Billion Mark.

 

Phänomene der Finanzkrise nicht neu

Ausstellungsgänge zum Thema GeldDie beiden übrigen Themenbereiche beschäftigen sich mit der Finanzkrise und abschließend mit der Zukunft des Geldes. Die wichtigsten Ereignisse der Finanzkrise, die 2007 mit einer Immobilienkrise begann, kann der Besucher mithilfe eines Zeitstrahls und Filmdokumenten nachverfolgen. Als Fazit aus dem bisherigen Rundgang werde er feststellen, dass viele Phänomene der Finanzkrise eigentlich nicht neu seien, so das smac.

Bei der Zukunft des Geldes geht es abschließend um Utopien geldloser Gesellschaften und Experimente mit alternativen Geldformen. Mit dabei sind der katholische Staatsmann und humanistische Gelehrte Thomas Morus, Jean-Luc Picard, Captain der USS Enterprise sowie der geldlos lebende US-Amerikaner Daniel Suelo.

 

Die Ausstellung kann noch bis zum 30. Dezember dieses Jahres besichtigt werden. Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz befindet sich im ehemaligen Kaufhaus Schocken, ca. zehn Minuten von Chemnitzer Hauptbahnhof entfernt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Bilder: © smac, Mark Frost

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