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Positive Stimmung am Palladiummarkt

Stand: 28.10.2013

Palladium
By Maksim/Materialscientist
via Wikimedia Commons

Nachdem zuletzt der Edelmetallmarkt bei Gold und Silber unter Druck stand, durch Befürchtungen, dass die US-Notenbank die Investitionen in Sachwerte verringert, konnte sich Palladium stabil halten. Der Palladiumpreis folgte nicht dem Trend, den der Gold- bzw. Silberpreis während dieser Zeit durch zunehmende Verkäufe vorgab. Dies stützt sich nicht zuletzt auf fundamentale Marktdaten bei Palladium, so David Franklin, Marktstratege von Sprott Asset Management. Der Preis für eine Feinunze Palladium sei seit Jahresbeginn um 3 Prozent gestiegen, dagegen ist Gold um 20 Prozent, Silber um 28 Prozent und Platin um 8 Prozent gefallen.

 

Der britische Chemiekonzern Johnson Matthey berichtet, dass das Angebot an Palladium im vergangenen Jahr 6,5 Millionen Unzen betrug,=== wovon 385.000 Unzen von Investoren erworben wurden, das entspricht einem Anteil von 5 Prozent. Die Schätzungen für das aktuelle Jahr liegen zwischen 100.000 und 500.000 Unzen Palladium. Da seit Jahresanfang bereits Investitionen von 339.000 Unzen Palladium getätigt worden sind, könnte das vergangene Jahr mit seinem Ergebnis leicht zu übertreffen sein.

Ein weiteres und spannendes Argument für eine positive Situation auf dem Palladiummarkt, liefert Norilsk Nickel. Er rechnet mit einer Million Unzen Angebotsdefizit an Palladium im laufenden Jahr. Vermutlich sind nämlich die russischen, strategisch wichtigen Lagerhallen, in ihren Vorräten erschöpft, so dass von hier kein Ausgleich für das weltweite Angebotsdefizit zu erwarten ist. Damit zeigt der Palladiumpreis Potential für eine positive Entwicklung.

Dieser Trend lässt sich jedoch derzeit in keinem Chartverlauf erkennen. Der Palladiumpreis lag in seinem bisherigen Jahrestief bei ca. 630 US-Dollar. Als nächstes Ziel werden 750 US-Dollar anvisiert und schon mit einem Palladiumpreis von über 720 US-Dollar sind Hoffnungen erlaubt, dass die Preise weiter ansteigen, z.B. auf die hohen Werte von Juni bzw. August dieses Jahres mit 765 bzw. 770 US-Dollar. Über dem bisherigen Jahreshoch von 785 US-Dollar, erwartet ein mittelfristiges Kaufsignal den Palladiumpreis zwischen 820 und 860 US-Dollar. Wandert die Preiskurve jedoch unter einen Wert von 680 US-Dollar ist jeglicher Trend für einen Aufschwung vorbei.

 

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Quelle: Daniel Saurenz: Palladium, Platin und Kupfer in der charttechnischen und fundamentalen Analyse/ wallstreet-online.de

 

 

 

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