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Goldpreis unter 1300 Dollar – Pressestimmen

Stand: 12.11.2013

Goldbarren

Da ist es wieder passiert. Der Goldpreis für eine Unze Gold ist seit Freitag letzte Woche unter die Zielmarke von 1300 US-Dollar gerutscht und damit wird es Zeit für ein neues Kapitel im Buch der Spekulationen. Mit Ursachensuche, Ratschlägen und Prognosen melden sich Analysten und Interessierte aus der Branche zu Wort. Hören wir doch mal zu.

 

Mit der Absenkung des Leitzinses auf 0,25 Prozent durch die EZB, was einer Halbierung entspricht, was ein Rekordtief bedeutet, was der Null immer näher kommt, sollte einer Gefahr der Deflation innerhalb Europas entgegengewirkt werden. Widersprüchlich scheint dabei, dass die Notenpressen=== bereits fleißig arbeiten. Nur landet dieses Geld größtenteils im Kapitalmarkt und schafft es nicht in Bereiche der Realwirtschaft  anzukommen. „Mickrige Zinsen erhöhen langsam aber sicher auch hierzulande die Gefahr, dass sich die Immobilien- und Aktienmärkte dank reichlich Geld auf Pump übermäßig aufblähen.“, so Frank Szillat auf wallstreet-online.de. Die Rechnung für die vielen faulen Kredite, die sich nach Beraterangaben von Ernst & Young, auf 940 Mrd. Euro in den Bilanzen der europäischen Banken befinden, zahlen wohl letztlich die Steuerzahler. Szillat schreibt weiter: „Das Deflationsgespenst hat in der letzten Woche schließlich auch den Goldpreis belastet…“. Nachdem der Goldpreis unter 1300 US-Dollar fiel, ergeben sich zwei Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Zum einen kann der Preis sich weiter in Richtung Jahrestief entwickeln, vielleicht sogar darunter, und zum anderen kann auch die große Rallye erwartet werden. Fazit: Goldpreis unter 1250 US-Dollar = Bärenzeit und über 1340-1350 US-Dollar = Bullenzeit.

Quelle: Frank Szillat,

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6411520-goldpreis-scheideweg-an

 

23 Prozent sind es schon, was Gold in diesem Jahr an Wert an Wert verloren hat. Im Zeitraum März – April gingen allein 16 Prozent verloren und mit der EZB Entscheidung von letztem Donnerstag, den Leitzins auf 0,25 Prozent zu senken, was den bisher niedrigsten Wert darstellt, verlor der Goldpreis noch am selben Tag satte 2 Prozent. Mit Bekanntgabe der Daten vom Arbeitsmarkt der USA am darauffolgenden Freitag, konnte sich der Goldpreis dann nicht mehr über der Zielmarke von 1300 US-Dollar halten. Ist die 12 Jahre Rallye vorbei, in der der Goldpreis um 450 Prozent zulegen konnte? Seit dem Jahr 2000 könnte zum ersten Mal wieder ein Jahresverlust entstehen. Im cash-Video-Interview sagt Davis Hall (Edelmetall-und Währungsexperte bei der Crédit Agricole Private Bank), dass ein Grund für den Preisverfall bei Gold, die voreilige Bemerkung von Bernanke (FED) war, die Geldmengenausweitung zu verringern, Zinsen zu erhöhen, also von Tapering sprach. Obwohl es dann doch nicht dazu kam, bis jetzt, hatte dies doch eine psychologische Wirkung. Eine schnelle Erholung für den Goldpreis sieht Hall nicht und schlägt vor, bei einem Preis von 1100 – 1200 US-Dollar einzusteigen. „Gold ist nicht der sichere Hafen, der es sein müsste. Tatsächlich sollte Gold eine schockabsorbierende Wirkung für negative, volatile Märkte haben.“, so Hall und er glaubt, dass durch den Wertverlust bei Gold, nun der Dollar zu einer sicheren Anlage werden kann. Banken, wie Morgan Stanley, CS oder Goldman Sachs pflichten der Meinung Halls bei und raten derzeit nicht zu Goldkäufen. Die Wirtschaftslage der USA sei auf dem besten Wege sich zu verbessern und das angekündigte Tapering der Zentralbank, das dann wohl kommt, machen Gold einfach als Anlage unattraktiv.

Quelle: Ivo Ruch,

http://www.cash.ch/news/alle/goldmuenzen/_ist_kein_sicherer_hafen_mehr-3142198-448

 

Im letzten Beitrag unserer Auswahl wird der Frage nachgegangen, ob Gold denn der einzige Inflationsschutz ist und was Gold-Fans von Expertenmeinungen halten. Für riskant und kaum kalkulierbar bewerten Kritiker eine Goldanlage.  Wie der Nachrichtensender n-tv berichtet ging es seit den höchsten Goldpreistemperaturen im Sommer 2011 um 32 Prozent abwärts. Mit dem Preisverfall vom letzten Freitag auf 1284 US-Dollar pro Feinunze, bezeichnen die Skeptiker des Marktes, Gold als launisch. Für Freunde des Goldes ist dies nicht nachvollziehbar, für Sie bedeutet Gold nach wie vor den besten Inflationsschutz und mit einem entsprechenden Anteil im Portfolio, was breit gestreut ist, kann Gold einen Wertverlust abmildern, auch bei Preisschwankungen. Als Grundlage für Ihr Handeln, so die Gold-Fans, ist  langfristiges Denken entscheidend. Finanzberater indes empfehlen von einer Anlage in Gold abzusehen: „Das Edelmetall habe keinen fundamentalen eigenen Wert und werfe zudem keine Rendite ab, sagt Joe Heider, Managing Principal bei Rehmann Financial. „ Der Goldpreis ist nicht vorherzusehen, er ist nur das Ergebnis der aktuellen Marktsituation. Die Analysten raten lieber, das eigene Kapital in Aktien oder Anleihen zu investieren, um an Ende bessere Renditen zu erwirtschaften. Da Gold sich aber immer in die andere Richtung als andere Anlageklassen entwickelt, ist das Vorhandensein von Gold in einem Portfolio immer abdämpfend wirkend und bietet somit auch Schutz in wirtschaftlichen und finanziellen Turbolenzen am Markt. Auch wird durch Experten und Gold-Fans von einer steigenden Nachfrage des asiatischen Marktes ausgegangen.  Angebote von Gold können zahlenmäßig verringern und so zu einer Preissteigerung für Gold führen und das weit über den bisherigen Hochs. Gold-Fans raten zu einer Anlage von 5-10 Prozent innerhalb eines Depots für das Edelmetall.

Quelle: n-tv.de , Lindsay Gellman und Ralf Zerback, DJ,

 http://www.n-tv.de/wirtschaft/goldmuenzen/-Fans-ignorieren-Experten-article11708886.html

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