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Goldpreis und aktueller CoT-Report

Stand: 10.02.2014

Goldbarren 1000g

Der Goldpreis konnte sich in der vergangenen Woche weiter stabilisieren und beendete die Handelswoche mit einem Gewinn von über 2 Prozent. Obwohl die Goldhändler aus China, feiertagsbedingt, in den letzten Tagen nicht auf dem Goldmarkt aktiv waren, gab es andere Impulse, die für eine steigende Attraktivität des Goldes sorgten.

 

Enttäuschend viel der Januarbericht zu den Arbeitsmarktzahlen in den USA aus. Mit nur 113.000 neuen Arbeitsplätzen, war das Ziel deutlich verfehlt worden. Der US-Dollar stand unter Druck und Gold profitierte. Auch keimte die Hoffnung bei Goldinvestoren auf, die US-Notenbank Fed würde ihren schrittweisen Rückzug aus der lockeren Geldpolitik früher oder später drosseln. Anhaltende Unsicherheit bezüglich der Währungsturbulenzen in den Schwellenländern sorgte ebenfalls dafür, dass Finanzinvestoren Gold als sicheren Hafen neu entdeckten.

 

Der Goldpreis hat sich in diesem Jahr von seinem Abwärtstrend, den er seit Ende 2012 eingeschlagen hat, gelöst. Allerdings kann von einem Ausbruch noch nicht gesprochen werden. Die Entwicklung verläuft eher langsam aber stabil und ist charttechnisch momentan äußerst spannend. Rekordtiefstände von 1.170 US-Dollar wurden überwunden und nun liegt alle Erwartung auf einem anhaltenden Sprung über dem charttechnischen Widerstand, der bei 1.265 US-Dollar liegt. Bisher ist der Goldpreis an dieser Marke immer wieder gescheitert. Wird der Widerstand nachhaltig gebrochen, ist eine Goldpreisentwicklung um die 1.300 US-Dollar pro Unze möglich.

 

Weitere Unterstützung erhält der Goldpreis in den nächsten Tagen von den zurückkehrenden Händlern aus China, die sich wieder aktiv am Goldhandel beteiligen sowie dem Umstand, dass die USA erneut vor einer Zahlungsunfähigkeit steht. Bis zum 7. Februar wurde die Einhaltung der Obergrenze von 16,7 Billionen Dollar ausgesetzt. Dieser Tag  ist nun verstrichen und die USA darf vorerst keine neuen Schulden mehr machen. Kommt es zu keiner zeitnahen Einigung zwischen den Demokraten, geführt von US-Präsident Barack Obama und den oppositionellen Republikanern, droht den USA bereits zum 4. Mal in 3 Jahren die Zahlungsunfähigkeit. Darunter leidet die Kreditwürdigkeit der USA und der Druck auf den US-Dollar dürfte noch weiter zunehmen.

 

CoT-Report der US-Börsenaufsicht CFTC (Commodity Futures Trading Commission)

 

In dem aktuellen CoT-Report für die Woche zum 4. Februar,  wird dem Optimismus der großen Goldspekulanten an der COMEX zum ersten Mal seit 7 Wochen ein Rückgang nachgewiesen. Die optimistische Markterwartung großer und kleiner Spekulanten zusammengenommen, war zwar in ihrer Tendenz erneut ansteigend, von 64.979 auf 65.782 Futures (+ 1,2 Prozent),  doch diesmal waren es die Kleinspekulanten (Non-Commercials), die ihre Netto-Long-Positionen aufstockten. Sie wechselten von der Verkaufsseite auf die der Käufer von minus 1.362 auf plus 843 Kontrakte. Die Aktivitäten der Großspekulanten hingegen waren weniger optimistisch und die Netto-Long-Positionen fielen von 66.341 auf 64.939 Futures. Auch das allgemeine Interesse, abzulesen an der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) ließ nach und endete in einem Minus von 3,8 Prozent. Die Gesamtzahl der Futures entwickelte sich von 382.739 auf 368.279 Kontrakte.

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