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Goldpreis: tiefster Stand seit 11 Monaten

Stand: 08.04.2013

Die Entwicklung des Goldpreises in den letzten Wochen stimmt die Anleger mehr als unzufrieden. Kein Wunder: der Goldpreis erreicht den tiefsten Stand seit Mai 2012. Auch der Silberpreis lag in der vergangenen Woche so tief, wie seit Juli 2012 nicht mehr.

Viele Experten warnen vor einem Bärenmarkt. Ein Bärenmarkt liegt vor,  wenn ein Rekordhoch des Goldpreises um 20 % unterschritten wird. Mit aktuell ca. 18 % fehlt nicht mehr viel bis zum Bärenmarkt.

Das Vertrauen der Anleger ist im Keller. Wird Gold oder Silber verkauft, sinkt der Goldpreis bzw. Silberpreis. Angesichts der aktuellen Entwicklung müssten sich seit Wochen viele Anleger gegen das physische Edelmetall entscheiden. Doch wer verkauft hier eigentlich gerade sein Gold und Silber im großen Stil? Die Zentralbanken? Die Inder? Oder doch die Chinesen? Keiner davon! Mit Papiergeldern können die großen Finanzplayer der  US-Futuremärkte über Monate ein Überangebot erzeugen, was tatsächlich nichts mit dem physischen Edelmetallmarkt zu tun hat.

Aufgrund der Unterschreitung der wichtigen 1.550 Dollar-Marke, drohen nun weitere Verkäufe, die den Goldpreis weiter drücken könnten. Das letzte Mal sorgte die Unterschreitung der psychologisch wichtigen Marke im Jahr 2011 für eine anschließende Kursrally. Daraufhin folgte allerdings auch wieder ein Rekordhoch von über 1.900 US-Dollar pro Feinunze Gold.

Den Experten von Thomson Reuters GFMS nach, dürfte der Goldpreis bis zum Ende des Jahres wieder auf 1.800 US-Dollar steigen. Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und die Erholung des globalen Marktes führen die Experten zu dieser Begründung. Auch der Silberpreis könnte in diesem Jahr noch bis auf 50 US-Dollar ansteigen. Hauptsächlich wird die erhebliche Nachfrage nach Silber als Alternative zu Gold als Grund für den Anstieg gesehen.

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