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Goldangebot und Goldnachfrage 2013

Stand: 27.01.2014

Heraeus Goldbarren 250g

Aus dem aktuellen Report der Thomson Reuters GFMS geht hervor, dass im Jahr 2013 das Angebot und die Nachfrage für Gold jeweils 4.736 Tonnen betrugen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Anstieg von 6 Prozent, denn Goldangebot und Goldnachfrage beliefen sich hier auf 4.455 Tonnen.

Das Forschungsinstitut fand heraus, dass Angebot und Nachfrage des Edelmetalles in der zweiten Jahreshälfte 2013 mit 2.273 Tonnen Gold rückläufig waren. Im ersten Halbjahr waren es noch 2.693 Tonnen.

 

Die Goldproduktion der Minen

2.982 Tonnen Gold wurden 2013 weltweit durch die Produktion der Minen dem Goldmarkt zur Verfügung gestellt, ein Plus von 118 Tonnen oder 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für dieses gestiegene Goldangebot ist zum großen Teil und einmal mehr China verantwortlich.  Das Land förderte im vergangenem Jahr 437,3 Tonnen Gold (+6%). Es folgen Australien mit 259,4 Tonnen (+3%), Russland=== mit 237,8 Tonnen (+3%),  die USA mit 226,9 Tonnen (-2%) und Peru mit 182,2 Tonnen (+1%).

Die höchsten Zuwächse der Goldproduktion 2013 verzeichnen dabei folgende Länder: Kanada mit 128,3 Tonnen (+19%), Brasilien mit 79,3 Tonnen (+18%) und Kasachstan mit 45,8 Tonnen (+14%).

Das Forschungsinstitut Thomson Reuters GFMS weist für die fünf wichtigsten Minenbetreiber der Welt folgende Produktionszahlen aus:

 

  • Barrick:  223,9 Tonnen, - 3 %

  • Newmont Mining: 154,0 Tonnen, - 0,5 %

  • AngloGold Ashanti: 126,0 Tonnen,  + 2,7 %

  • Goldcorp: 82,4 Tonnen,  + 10,6 %

  • Kinross Gold: 77,2 Tonnen, + 1,4 %

 

Das Angebot durch Altgold

Ein deutlicher Rückgang von 14 Prozent wird für das Jahr 2013 ausgewiesen. Lediglich 1.371 Tonnen Gold wurden durch das Altgoldangebot dem Goldmarkt zugeführt. 2012 waren es noch 1.591 Tonnen.

 

Goldnachfrage aus Investmentgründen

Goldbarren: Indien und Asien bestimmen erneut den Nachfragetrend. China verzeichnet gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Zuwachs von 47 Prozent und fragt 366 Tonnen für Investitionszwecke an. Indiens Nachfrage ist mit 266 Tonnen auf 29 Prozent gestiegen. Die gesamte Investition in physische Goldbarren 2013 beläuft sich auf 1.338 Tonnen und ergibt ein Plus von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Goldmünzen: Auch hier wird mit 283 Tonnen eine gestiegene Nachfrage verzeichnet.

ETFs: Das haben wohl inzwischen alle mitbekommen. Mit den massiven Abflüssen aus den ETFs wurden 2013 - 383 Tonnen Gold auf den Markt gespült, was zur Folge hatte, dass die Investmentnachfrage (1.342 Tonnen) letztlich um 11 Prozent niedriger ausfiel als im Vorjahr.

 

Die Goldnachfrage der Industrie und nach Schmuck

Die weltweite Industrienachfrage für Gold, dass vor allem in der Elektroindustrie und Zahntechnik benötigt wird, stieg 2013 um 8 Prozent auf 792 Tonnen.

Auch die weltweite Nachfrage nach Goldschmuck  kennt nur den hübschen Weg nach oben. So wurden beispielsweise im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres 2.198 Tonnen Gold für Schmuck angefragt, was ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum aus 2012 bedeutet.

 

Die Goldnachfrage der Zentralbanken

Obwohl sich die Eindeckung der Zentralbanken mit Goldreserven immer noch in einem erhöhten Niveau abspielt, wurden im letzten Jahr doch weniger Nettokäufe der Zentralbanken getätigt. Mit einem Minus von 34 Prozent wurden im Jahr 2013 - 359 Tonnen Gold gekauft.

  

Als Quelle für diesen Artikel wurde der Bericht von goldseiten.de genutzt.

Zum vollständigen Report der Thomson Reuters GFMS in englischer Sprache geht es hier lang.

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