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Edelmetalle: LBMA ehrt die besten Analysten 2016

Stand: 11.01.2017

Standard-Goldbarren 12 KilogrammDie London Bullion Market Association (LBMA) hat am vergangenen Freitag die Gewinner ihres Prognosen-Wettbewerbs 2016 bekanntgegeben. Die LBMA hatte die führenden Edelmetall-Analysten dazu aufgerufen, Prognosen für den durchschnittlichen Gold-, Silber-, Platin- und Palladiumpreis abzugeben. Um zu gewinnen, mussten die Preisprognosen so nah wie möglich am tatsächlichen Jahresdurchschnitt liegen. Als Basis dienten die täglich am Nachmittag ermittelten Referenzpreise der LBMA in US-Dollar.

Im Allgemeinen übertrafen die durchschnittlichen Edelmetallpreise im Jahr 2016 die Erwartungen der Analysten. So lag der Goldpreis 13 Prozent über der durchschnittlichen Analystenprognose, der Silberpreis 16 Prozent. Die tatsächlichen Preise für Platin und Palladium lagen acht Prozent über den Erwartungen der Analysten.

 

Joni Teves liegt beim Gold- und Silberpreis am nächsten

Beim Gold- und Silberpreis erwies sich die Analystin Joni Teves von der UBS am treffsichersten. Ihre Gewinnerprognose in der Kategorie Gold lag mit 1.225 US-Dollar nur zwei Prozent unter dem tatsächlichen Jahresdurchschnitt von 1.251 US-Dollar. Die Plätze zwei und drei belegten Jim Steel und Thorsten Proettel, deren Prognosen mit 1.205 bzw. 1.185 US-Dollar etwas vorsichtiger ausfielen.

Beim Silberpreis lag Joni Teves mit ihrer Einschätzung nur sechs Cent über dem durchschnittlichen Preis 2016. Teves hatte 17,20 US-Dollar prognostiziert, tatsächlich lag der Silberpreis bei 17,14 US-Dollar. Dmitriy Kolomytsyn landete auf dem zweiten Rang, William Adams belegte Rang drei. Kolomytsyn und Adams hatten 16,25 US-Dollar bzw. 16,20 US-Dollar prognostiziert.

 

Coles und Dahdah bei Platin und Palladium vorn

In der Kategorie Platin hatte George Coles von Metals Focus mit 980 US-Dollar die Nase vorn. Er lag mit seiner Prognose sieben Dollar unter dem tatsächlichen Durchschnitt von 987 US-Dollar. Die zweit- und drittbeste Einschätzung gaben Daniel Briesemann und Suki Cooper mit 1.000 und 978 US-Dollar ab.

Den ersten Platz bei der Prognose des Palladiumpreises belegte Bernard Dahdah von Natixis. Dahdah lag mit 610 US-Dollar lag knapp vier Dollar unter dem tatsächlichen Wert von 613,72 US-Dollar. Im Kampf um den zweiten Platz konnte sich Junlu Liang knapp gegen Bart Melek durchsetzen. Beide hatten einen durchschnittlichen Palladiumpreis von rund 625 US-Dollar prognostiziert.

 

Die drei Gewinner des „Precious Metals Forecast Survey“ erhalten von der LBMA einen Goldbarren des Herstellers PAMP mit einem Feingewicht von einer Unze.

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