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Der Goldpreis verreist Richtung Norden

Stand: 13.02.2014

Heraeus Goldbarren 100g

Mit deutlichen Gewinnen erreicht der Goldpreis in dieser Handelswoche ein Dreimonatshoch und steht aktuell bei 1.290 US-Dollar. Offenbar wurde dem Goldpreis, die schon länger anhaltende Seitwärtsbewegung zu langweilig, denn seit Beginn der Woche verfolgen wir seine Reise, die im Trendverlauf nordwärts gerichtet ist. Wie lange er unterwegs sein wird und welchen Weg er letztlich wählt bleibt unklar, aber genau das ist doch das Spannende und die Medien haben wieder zahlreiche Möglichkeiten, mit Spekulationen über Motivation und Ziel des Goldpreises, zu berichten.

 

Dass aktuelle Ereignisse des Tages, medial großartig publiziert, den Impuls für eine bestimmte Goldpreisentwicklung geben, lassen wir nur bedingt gelten. Neue Nachrichten vom Goldmarkt beeinflussen den Goldpreis eher kurzfristig und der Kurs=== unterliegt schwankenden Stimmungen. Doch der hauptsächliche Einfluss auf eine Goldpreisentwicklung, die einem klaren Trend folgt, liegt wohl eher in einer allgemeinen Marktstimmung, die sich an der Entwicklung der Aktienpreise ablesen lässt. Unser heutiger Goldpreis wird an der US-Warenterminbörse COMEX gemacht. Hier wetten die großen Finanzinvestoren mit Goldzertifikaten in positiver oder negativer Markterwartung auf einen gewinnbringenden Goldpreis. Andere Fundamentaldaten sind zunehmend Begleiterscheinungen und Resultat der aktuellen Entwicklung, also verzögerte Indikatoren.

 

Wie dem auch sei, der Goldpreis ist wieder in Bewegung und im Aufwärtstrend. Unterstützend wirken hierbei  aktuelle goldrelevante Nachrichten, die aber längst bekannt sind. Die Neujahrsfeiertage in China sind vorbei und die physische Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen steigt wieder. Die USA erhöht mal wieder ihr Schuldenlimit und die US-Arbeitsmarktzahlen fielen am vergangen Freitag erneut enttäuschend aus. Die Antrittsrede der neuen Fed-Präsidentin Janet Yellen bestätigt den Verdacht, dass es genügend Spielraum für eine Weiterführung der ultralockeren Geldpolitk des Vorgängers Ben Bernanke gibt. Yellen betrachtet aber im Gegensatz zu Bernanke die wirtschaftliche Lage differenzierter, klammert sich nicht nur an die absoluten Zahlen, sondern bezieht Details in ihre Entscheidungen mit ein. Zum Beispiel bei der Arbeitslosenquote. Sie verweist auf jene, die schon über sechs Monate keinen Job haben und auf einen hohen Anteil an Menschen, die in Teilzeit arbeiten, aber lieber in Vollzeit beschäftigt wären. Eine zweite Rede von Yellen wird am heutigen Donnerstag erwartet.

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