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COMEX - aktueller CoT-Report und Lagerbestände

Stand: 28.01.2014

Goldbarren 1000g

Bereits zum vierten Mal in Folge setzen die spekulativen Marktakteure an der US-Terminbörse COMEX auf eine positive Goldpreisentwicklung, so belegen es die Zahlen aus dem aktuellen CoT-Report der US-Börsenaufsicht CFTC für die Woche zum 21. Januar 2014. Die optimistische Einstellung der großen und kleinen Spekulanten führte zu einer Erhöhung der Kontrakte um 1,8 Prozent. Die kumulierten Netto-Long-Positionen zogen damit von 45.255 auf 46.091 Kontrakte an.

 

Wie schon in der vergangenen Woche sind es erneut die Großspekulanten (Non-Commercials), die für den Zuwachs verantwortlich sind. So erhöhten sie ihre Netto-Long-Positionen um 5,8 Prozent, von 44.013 auf 46.583 Kontrakte, während die kleinen Goldspekulanten (Non-Reportables) eher zum Verkauf neigten und von ihren bisherigen=== 1.242 Netto-Long-Positionen jetzt ein Minus von 492 Futures aufweisen und damit auf die Short-Seite wechseln.

Die Anzahl aller offenen Kontrakte, die das allgemeine Interesse am Terminmarkthandel widerspiegeln geht auch leicht zurück. So verlieren die gehandelten Futures 1,1 Prozent, die Kontrakte fallen von 415.426 auf 410.959.

 

Die COMEX Lagerhäuser, die das Gold für die physische Auslieferung in ihren Tresoren verwahren sind Brinks, HSBC, JP Morgan, Manfra und Scotia. Eine brisante Meldung auf goldseiten.de berichtet nun davon, dass die US-Bank JP-Morgan, von der schon alle großen und kleinen Goldexperten gehört haben sollten, sei es Manipulationsverdacht oder andere Ungereimtheiten, am vergangenen Donnerstag 321.500 Unzen Gold aus ihrem Tresor physisch ausliefern musste.

 

Dieser Abzug stellt einen Rekord dar und entspricht 3.215 Kontrakten, die an der COMEX abgeschlossen werden.  Dieses Gold war zwar nicht für die physische Hinterlegung von Terminaufträgen vorgesehen, dennoch fehlt dieses Gold nun.  In der Meldung heißt es weiter, ein Eigentümer habe sich aus nicht weiter erläuterten Gründen sein Gold ausliefern lassen, Wert: ca. 405 Millionen US-Dollar. Es ist kein Geheimnis, dass der COMEX Goldbestand in Bezug auf offene Kontrakte 100fach unterdeckt ist und so geht man davon aus, dass Goldinvestoren, die hauptsächlich an der COMEX handeln und somit ihr Gold dort aufbewahren langsam unsicher werden, was die Verfügbarkeit ihres Goldes betrifft.

 

An allen COMEX Lagerstandorten befinden sich derzeit insgesamt 375.139 Unzen Gold und das ist äußerst wenig. Allein JP-Morgan hat in den eigenen Tresoren nur noch 87.071,35 Unzen.

 

 

Quelle:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6529303-rohstoffe-cot-report-goldspekulanten-optimistischer


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