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BayernLB handelt 344 Tonnen Gold und Silber

Stand: 28.01.2015

Goldbarren LBMA-zertifizierter Hersteller

Die BayernLB hat ihre Position als einer der führenden Edelmetallhändler im deutschsprachigen Raum im vergangenen Jahr gefestigt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Bank hervor. Trotz des intensiven Wettbewerbs handelte die Bayern LB 2014 rund 345 Tonnen an physischen Edelmetallen; davon knapp 302 Tonnen Silber, über 42 Tonnen Gold sowie kleinere Mengen Platin und Palladium.

Zusätzlich zu den guten Umsätzen konnte der Großhändler mit Sitz in Nürnberg im vergangenen Jahr seine Stellung als Direktbezieher großer internationaler Prägestätten weiter ausbauen. So erreichte sie bei der U.S. Mint sowie der britischen Royal Mint ein Listing zum Direktbezug von Gold- und Silbermünzen.

 

BayernLB einer der größten Händler für Krügerrand

Insgesamt blieb der Goldabsatz der BayernLB stabil, wobei Münzen und Barren einen ungefähr gleich großen Anteil ausmachten. Bei den Barren fragten die Kunden insbesondere Gewichte=== von einer Unze, 50 Gramm und 100 Gramm nach sowie den sogenannten „CombiBar“, der sich wie eine Schokoladentafel in mehrere  Ein-Gramm-Barren teilen lässt. Unter den Goldmünzen gehörten die schon in den Vorjahren beliebten Klassiker Krügerrand und Maple Leaf zu den Verkaufsschlagern. Mittlerweile hat sich die BayernLB sogar zu einem der weltweit größten Händler für Krügerrand-Goldmünzen entwickelt.

 

Silbermünzen bleiben weiter gefragt

„Trotz gesunkener Preise und rückläufiger Nachfrage zeigte sich auch der für 2014 totgesagte Silbermünzmarkt überraschend agil. Insbesondere der Maple Leaf aus Kanada wurde stark nachgefragt“, so Michael Eubel, Leiter der Abteilung Sorten & Edelmetalle bei der BayernLB in Nürnberg.

Eine wesentliche Änderung in diesem Bereich war im vergangenen Jahr die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf Silbermünzen. Für diese gilt seit dem 1. Januar 2014 die volle Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent. Seitdem werden aus dem Nicht-EU-Ausland importierte Silbermünzen differenzbesteuert – es gelten weiterhin 7 Prozent Einfuhrumsatzsteuer. Durch die Anwendung der Differenzbesteuerung haben sich die Endpreise laut BayernLB effektiv nur um rund ein bis zwei Prozent erhöht.

 

Anleger kamen im letzten Quartal zurück

Dass der Edelmetallhandel sich 2014 in einem schwierigen Marktumfeld bewegte, lässt sich anhand der negativen Preisentwicklung von Gold und Silber in US-Dollar erkennen. „Bis zum letzten Quartal mieden die Anleger das glänzende Metall zumeist. Erst mit der erkennbaren Preisstabilisierung im vierten Quartal investierten die Anleger wieder kräftiger“, erklärt Michael Eubel.

Der Goldpreis war im Vergleich zum Vorjahr um weitere 11,8 Prozent auf im Jahresdurchschnitt rund 1.266 US-Dollar je Feinunze gesunken. Silber verlor gegenüber dem Vorjahr weitere 25 Prozent und notierte im Jahresdurchschnitt bei 19,07 US-Dollar je Feinunze.

 

Weiteres Wachstum im Edelmetallhandel geplant

In diesem Jahr plant die BayernLB im Edelmetallhandel weiter zu wachsen. Neben Investitionen in den Großhandel sollen auch zusätzliche Marktsegmente durch neue Serviceangebote erschlossen werden. Hierzu gehört u. a. der Ankauf von Altgold in Kooperation mit den Sparkassen.

Die BayernLB zählt heute zu den führenden Großhändlern von physischen Edelmetallen im deutschsprachigen Raum. Seit 2000 verzehnfachte die Bank den Umsatz mit Barren und Anlagemünzen aus Gold und Silber auf aktuell mehr als 1,5 Milliarden Euro. Zu den Abnehmern gehören Sparkassen, privatwirtschaftliche Unternehmen und andere Banken.

 

Bildquelle: BayernLB

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