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Aktueller Goldpreis verunsichert Anleger

Stand: 22.11.2013

Degussa GoldbarrenDegussa Goldhandel GmbH

Der Goldpreis ist seit den letzten Tagen nicht gerade motivierend für die Goldbesitzer und das Ende der Talfahrt ist vermutlich noch nicht erreicht.  Da kann man als Anleger schon mal nervös werden.  Natürlich wissen wir alle, um die möglichen Preisschwankungen und den eigentlichen Wert des Goldes. Also keine Panik und Ruhe bewahren. Doch was uns wohl alle verunsichert, sind diese unnatürlichen Preissprünge an der Börse und widersprüchliche Entwicklungen des Goldpreises. Gemeint ist hier ein niedriger und fallender Goldpreis in Zeiten, in der die meisten globalen Fakten für einen höheren Preis sprechen.

 

Wenn wir zur Rohstoffbörse COMEX schauen, so gab es hier am vergangenen Mittwoch einen Handelsstopp=== von 20 Sekunden, wie ein Sprecher der Börse gegenüber Bloomberg News bekannt gab. Zum  dritten Mal innerhalb weniger Wochen, wurde damit der Handel an der Börse automatisch gestoppt. Der Preis  fiel bei einem Kontrakt um 11 Dollar innerhalb von nur 1 Minute. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten berichten: „ Jemand hatte auf einen Schlag Goldpapiere im Umfang von 150.000 Unzen mit einem Marktwert von 190 Millionen Dollar abgestoßen und dem Markt alle Liquidität entzogen.“

 

Wenig später wurde das Protokoll der FED veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die US-Notenbank plant, die Anleihekäufe zu verringern.  Wenn die Wirtschaftsdaten eine Erholung des Marktes erkennen lassen, wird dieser Plan in den nächsten Monaten umgesetzt. Das diese Aussicht für den Goldpreis nicht förderlich war, ist nachvollziehbar. Der Kurs sackte zeitweise bis zu 3 Prozent ab und entwickelt sich weiter in Richtung Jahrestief bei 1180 US-Dollar. Dennoch ist es auch hier, wie im Frühjahr dieses Jahres, nur eine Ankündigung.

 

Wochenchart Goldpreis KW47

 

Fakt ist, dass der Goldpreis immer weniger durch die physische Nachfrage, sondern zunehmend und allein durch den Handel an der COMEX bestimmt wird. Hier werden maßlose Wetten für Goldpreise gehandelt,  eine Form von Papiergold, welches nicht mal annähernd mit physischem Gold hinterlegt ist. Der Goldmarkt verliert zunehmend an Überschaubarkeit und Transparenz. Ein wesentlicher Grund für die Unsicherheit ist der Manipulationsverdacht, den inzwischen wohl kaum noch einer anzweifelt. Der Goldpreis wird künstlich niedrig gehalten und klein geredet, damit die Verträge, die zumeist von einem sinkenden Goldpreis ausgehen, die Verluste wieder ausgleichen, die der niedrige Kurs mit sich bringt. JPMorgan wurde erst zu einer Zahlung von  13 Milliarden Dollar, wegen Manipulation, veranlasst. Ein kleiner Betrag, gemessen an dem, was bisher durch unlautere Mittel erwirtschaftet wurde. Aber es ist ein Signal.

 

So informiert ein Artikel in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass aktuell die Londoner Finanz-Aufsicht (FCA) eine Untersuchung angekündigt hat, um den drastischen Fall des Goldpreises in den vergangenen Monaten zu untersuchen. Es besteht der Verdacht, dass es bei der Preisentwicklung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist.

 

Was bleibt nun den Anlegern, die ihr Geld zum Vermögenserhalt in physisches Gold investiert haben? Man könnte jetzt auf dieses Frühjahr hinweisen: Der Goldpreis sank im April  auch dramatisch und er hat sich wieder korrigiert. Doch verlassen kann man sich darauf nicht. Empfehlen können wir nur, den Markt genau zu beobachten und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Physisches Gold wird seinen Wert nicht verlieren und kann auch nicht manipuliert werden, im Gegensatz zu Papiergeld und Papiergold.

 

 

 

Quellen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/20/goldmuenzen/-boerse-chicago-wegen-manipulation-ausgesetzt/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/19/londoner-aufsicht-ueberprueft-manipulationen-im-gold-markt/

http://www.cash.ch/news/boersenticker/rss/goldmuenzen/einbruch_macht_anleger_nervoes-3146302-450

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