Goldreserven: Großes Plus bei Russland und China

Standard-Goldbarren 12 kgRussland und China schichten ihre Währungsreserven weiter in Gold um. Wie aus der aktuellen Statistik des World Gold Council (WGC) hervorgeht, kauften beide Staaten im Januar dieses Jahres große Mengen des gelben Edelmetalls. Demnach erwarb Russland 21,4 Tonnen Gold, das hauptsächlich aus dem Inland stammte. China stockte seine Goldreserven um 16,17 Tonnen auf.

Mit den Goldkäufen im Januar belaufen sich die Edelmetallbestände Russlands nun auf 1.435,9 Tonnen. China hält mit 1.778,5 Tonnen deutlich mehr und rangiert damit in der Liste der größten Goldbesitzer einen Platz vor Russland.

Kanadas Goldreserven schwinden

Zu den weiteren Käufern im Januar gehörten Weißrussland, Kasachstan, Malaysia und die Türkei. Weißrussland erwarb 1,02 Tonnen Gold, Kasachstans Edelmetallreserven stiegen um 1,17 Tonnen. Die Türkei stockte ihre Goldbestände um 1,18 Tonnen auf, Malaysias Edelmetallkäufe summierten sich auf 0,3 Tonnen.

Gleichzeitig verkauften Kanada, Mexiko und Taiwan einen Teil ihrer Goldreserven. Kanada, das im Begriff ist, seine Edelmetallbestände vollständig aufzulösen, veräußerte im Januar 1,02 Tonnen Gold. Mexikos Goldschatz verringerte sich um 0,09 Tonnen und Taiwan stieß 0,3 Tonnen des gelben Edelmetalls ab.

 

LandGoldreserven in TonnenAnteil an den Währungsreserven
USA 8.133,5 t 73,4 %
Deutschland 3.381 t 67,4 %
Internationaler Währungsfonds 2.814 t  
Italien 2.451,8 t 65,6 %
Frankreich 2.435,6 t 65,6 %
China 1.778,5 t 1,9 %
Russland 1.435,9 t 13,8 %
Schweiz 1.040 t 6,2 %
Japan 765,2 t 2,2 %
Niederlande 612,5 t 55,5 %

Quelle: WGC