Goldreserven: China drosselt Goldkäufe

Standard-Goldbarren 12 KilogrammDie chinesische Zentralbank hat im Oktober und November 2016 weniger Gold gekauft. Laut der Statistik des World Gold Council (WGC) stiegen die chinesischen Goldreserven im Oktober um 4,04 Tonnen, im November verzichtete die  People's Bank of China auf Käufe.

Ganz anders Russland: Die russischen Goldreserven stiegen im Oktober um 40,40 Tonnen und im November um 32,13 Tonnen. Damit bleibt die Zentralbank der russischen Föderation bei ihrem Vorgehen, Gold vom heimischen Markt zu kaufen. Durch die Käufe stiegen die Goldreserven Russlands im November auf 1.615,2 Tonnen. Chinas Goldbestand belief sich im selben Monat auf 1.842,6 Tonnen.

 

Kasachstan bleibt am Goldmarkt aktiv

Auch Kasachstan stockte seine Goldreserven weiter auf. Im Oktober kamen 3,45 Tonnen Gold hinzu, im November 3,07 Tonnen. Laut des WGC beliefen sich die Goldreserven Kasachstans im November auf 254,7 Tonnen. Malaysia kaufte in den beiden Monaten ebenfalls Edelmetall – 0,62 Tonnen im Oktober und 0,93 Tonnen im November.

Darüber hinaus waren im Oktober weitere Staaten am Goldmarkt aktiv: Das Emirat Katar erwarb 6,22 Tonnen des gelben Edelmetalls, Jordanien kaufte 3,11 Tonnen. Der Goldbestand des Inselstaates Mauritius stieg um eine Tonne, Kolumbien (0,24 Tonnen) und Mazedonien (0,07 Tonnen) erwarben kleinere Mengen.

 

Türkei mit einem kräftigen Minus

Auf der Verkäuferseite verzeichnete die Türkei im Oktober und November die größten Abflüsse. Im Oktober sank der türkische Goldbestand um 16,91 Tonnen, im November um 28,77 Tonnen. Argentinien und Aserbaidschan reduzierten ihre Goldreserven im Oktober um 4,98 bzw. 4,16 Tonnen; Mosambik und Mexiko verkauften 0,78 bzw. 0,17 Tonnen Gold.

Wesentlich ruhiger ging es im November zu. Die Edelmetallreserven Aserbaidschans sanken um 2,97 Tonnen, die der Mongolei um 0,38 Tonnen und Mexiko gab 0,09 Tonnen des gelben Edelmetalls ab.