Schweiz exportiert im November wieder mehr Gold

Standard-Goldbarren 12 kgSchweizer Goldbarren waren im November des vergangenen Jahres wieder gefragter. Wie aus der Statistik der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) hervorgeht, stiegen die Goldexporte des Landes im November um 47,4 Prozent auf 188,7 Tonnen. Der Wert des ausgeführten Edelmetalls lag bei 6,7 Milliarden Schweizer Franken (ca. 6,2 Milliarden Euro). Im Oktober 2015 hatten sich die Goldausfuhren auf 128,1 Tonnen belaufen.

Die Einfuhren des gelben Edelmetalls gingen dagegen um 1,9 Prozent zurück auf 170,3 Tonnen. Die November-Importe hatten einen Wert von 4,7 Milliarden Schweizer Franken (ca. 4,3 Milliarden Euro). Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Schweiz 173,7 Tonnen Gold importiert.  

 

Indien wieder Hauptabnehmer

Die größte Lieferung ging im vergangenen November nach Indien. Das goldaffine Land erhielt 81,6 Tonnen des gelben Edelmetalls aus der Schweiz. Zweitgrößter Abnehmer war die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong mit 52,2 Tonnen Gold netto. Mit großem Abstand folgt China selbst, das 16,5 Tonnen erhielt.

Größere Mengen Gold gingen darüber hinaus in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sowie nach Singapur. Während die VAE Lieferungen in Höhe von 6,7 Tonnen netto aus der Schweiz erhielten, gingen 6,3 Tonnen an den asiatischen Stadtstaat Singapur.

 

Großbritannien wieder wichtigstes Bezugsland

Im Bereich der Importe stieg das Vereinigte Königreich im November wieder zum wichtigsten Bezugsland auf. Die Lieferungen in die Schweiz beliefen sich auf 60,5 Tonnen netto. Zweitgrößter Lieferant war das südamerikanische Land Argentinien mit knapp 20 Tonnen. Den dritten Platz der wichtigsten Bezugsländer nahm im November Chile mit 12 Tonnen Gold ein.

Außerdem erhielt die Schweiz 7,5 Tonnen des gelben Edelmetalls aus den USA sowie 8,2 Tonnen aus Peru.  

 

Wie immer handelt es sich bei den Zahlen der EZV um Gold, einschließlich platiniertem Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausgenommen als Pulver).