Goldreserven: Kasachstan bleibt dem Gold treu

Standard-Goldbarren 12 kgKasachstan und Russland bleiben aktive Goldkäufer. Beide Länder stockten ihre Goldreserven im vergangenen Januar weiter auf, Kasachstan sogar den 40. Monat in Folge. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich dabei auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Demnach erwarb die ehemalige Sowjetrepublik zuletzt 100.000 Unzen (ca. 3,1 Tonnen) des gelben Edelmetalls und erhöhte ihre Goldbestände damit auf 7,2 Millionen Unzen (ca. 224 Tonnen). Vor einem Jahr beliefen sich die Goldreserven Kasachstans noch auf 6,2 Millionen Unzen (ca. 192,8 Tonnen).

Russland kaufte im selben Zeitraum 700.000 Unzen Gold (ca. 21,8 Tonnen), womit die Edelmetallbestände des Landes auf 46,2 Millionen Unzen (ca. 1.437 Tonnen) stiegen. Im Dezember vergangenen Jahres hatte die russische Zentralbank 45,5 Millionen Unzen Gold (ca. 1.415,2 Tonnen) gehalten.

 

Russland will eigene Währung stärken

Die russische Zentralbank ähnle in gewisser Weise der chinesischen, erklärte ein Wirtschaftsberater des New Yorker Unternehmens Rosland Capital LLC gegenüber Bloomberg. „Sie kaufen Gold aus strategischen und politischen Gründen in der Hoffnung, dass ihre Währungen mit großen Goldreserven attraktiver erscheinen.“

Laut des World Gold Council erhöhten die Zentralbanken ihre Bestände in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 mit neuer Kraft. Die Beschleunigung der Kaufprogramme, um die Währungsreserven zu diversifizieren, blieb oberste Priorität.